Jura richtig lernen – erfolgreiches Lernen muss gelernt sein

Studentin lernt Jura mit Jurepeat

Das Semester neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Die meisten Klausuren und Hausarbeiten sind geschrieben und das neue Semester steht bereits vor der Tür. „Dieses Semester soll alles besser werden“, versprichst du dir selbst. Wie du dieses Versprechen hältst, liest du in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Neues Semester – neues Glück
    1. Wie lernt man richtig lernen?
    2. Qualität vor Quantität
    3. Dein Lerntyp
    4. Die Lernmittel – weniger ist mehr
    5. Consistency is key
    6. Jura Lernen mit Lecturio

Unsere Lern-Empfehlungen für deine Hausarbeit:


Neues Semester – neues Glück

Du bereust im vorangegangenen Semester das Lernen aufgestaut zu haben und wünschst Dir mehr Zeit und weniger Druck in der nächsten Prüfungsphase. Noch dazu kommt, dass ein jeder Dozent in seiner ersten Vorlesung unmittelbar die Lerninhalte seiner Vorlesung oder Veranstaltung vorstellt und entsprechende Literatur für das Selbststudium und die Vertiefung empfiehlt*, um die Prüfung am Ende des Semesters letztlich erfolgreich zu bestehen. Es geht also direkt los mit dem neuen Semester und es bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Wenn du aber lernst, wie du richtig lernst, hast du sogar mehr Zeit, als nur für eine Verschnaufpause.

Wie lernt man richtig lernen?

Das Jurastudium selbst ist bereits anspruchsvoll genug, weil das Studium von seinem Aufbau und seiner Struktur her breit gefächert ist: Neben der großen Bandbreite und der aufeinander aufbauenden Materie, erfordert das Studium ein großes Maß an Selbstdisziplin und eine gut bedachte Organisation des Lernens.

Qualität vor Quantität

Beim Lernen gilt – wie bei vielen anderen Dingen – Qualität vor Quantität. Es ist wichtig, dass du effizient lernst und nicht besonders lange und viel. 

Verschaffe dir einen Überblick über den zu lernenden Stoff und die anstehenden Prüfungen. Einige Dozenten veröffentlichen ihre Skripte oder zumindest die Themen der einzelnen Vorlesungen bereits vor Beginn eines Semesters auf den Portalen der Universität. Ein guter Draht zu Studenten höherer Fachsemester verhilft dir auch dabei den Umfang des Lernstoffs in Erfahrung zu bringen. Damit kannst du nun bereits frühzeitig einen (groben) Lernplan erstellen und Deine Zeit im kommenden Semester einteilen. Bedenke auch Lerneinheiten für Wiederholungen. Mit den Podcasts von Jurepeat kannst du die Rechtsgebiete auf allen Streaming-Plattformen wiederholen. Versuch es einfach mal selbst:

Dein Lerntyp

„Lernstoff eingeplant und was jetzt?“, fragst du dich. 

Wir sind nicht nur einzigartig in unserem Aussehen und unserem Charakter, sondern auch in der Art und Weise wie wir lernen bzw. wie wir Wissen aufnehmen. Wenn du Dich bisher noch nicht damit beschäftigt hast, wie du am besten lernst und welcher Lerntyp du bist, ist jetzt der richtige Zeitpunkt das aufzuholen.

Einige empfehlen besonders viele Mitschriften in den Vorlesungen zu machen. Dann wiederum gibt es einige, die sagen man solle lieber gut zuhören. Genauso gibt es verschiedene Ansichten über den Besuch der Vorlesung. Auch beim Thema Lernen mit Karteikarten* oder Arbeiten mit Lehrbüchern* scheiden sich die Geister.

Wem also glauben? Die Antwort ist ganz einfach: niemandem. Jeder und jede von uns lernt auf die eigene Art und Weise. Was für mich funktioniert, muss bei dir nicht funktionieren. Finde daher, DEINE Art und Weise zu lernen. Während einige früh morgens am meisten aufnahmefähig sind, gibt es andere, die lieber nachts anfangen zu lernen. Einige brauchen Musik oder eine Geräuschkulisse im Hintergrund, andere ziehen die Stille der Einzelarbeitsplätze in der Bibliothek vor. 

Da du Dich selbst am besten kennst, solltest du reflektieren wo, wann und wie du in der Vergangenheit am besten gelernt hast und dich nach deinem Lernrhythmus richten.


Unsere Empfehlung für deine Klausurtechnik:


Die Lernmittel – weniger ist mehr

Ein erfolgreiches Lernen setzt auch die für dich richtigen Lernmittel* voraus. Damit du nicht schon den Überblick über deine Lernunterlagen verlierst, solltest du Deine Lehrquellen erstmal beschränken. du brauchst keine drei verschiedenen Skripte zum selben Teilrechtsgebiet*.

Das Studium ist umfangreich genug; wir müssen es nicht noch verschlimmbessern. Konzentriere Dich daher stets auf das Wesentliche. Das Wesentliche ist das, was in der Prüfung später sitzen muss:

Arbeite sie heraus und halte sie schriftlich fest. Wenn du zum Beispiel gerne Lernzettel oder Karteikarten schreibst, solltest du versuchen Dich möglichst kurzzufassen und es vermeiden ganze Absätze aus einem Buch oder Skript rauszuschreiben. In der Prüfung (und auch im Examen) kommt es nicht darauf an Auswendiggelerntes niederzuschreiben, sondern das Gesetz anzuwenden

Consistency is key

Auch das Lernen des Lernens ist ein Prozess. Gerade in der Findungsphase des eigenen Lerntyps kann es Mal vorkommen, dass man seine Lernstrategie komplett über Bord wirft. Wenn du aber deinen Rhythmus gefunden hast, bleib dabei! 

Große Veränderungen und Umbrüche bringen dich aus dem Konzept und haben oftmals einen kontraproduktiven Effekt. Daher ist es sehr ratsam das Freestyle-Lernen zu meiden. Es ist nicht verkehrt (und sogar von Vorteil) ab und zu an der eigenen Lernstrategie zu feilen und diese zu optimieren. Wichtig ist, dass du diese beibehältst.

Und so wird das nächste Semester alles besser.

Danke an dieser Stelle für unsere Autorin für diesen Gastbeitrag! Wenn du auch gerne einen Beitrag schreiben willst, melde dich einfach bei uns per E-Mail oder auf Instagram! Du erreichst uns immer über unsere Socials. Schaut gerne bei the_lawstudentsblog auf Instagram vorbei.


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